Presse

Datum:  27.08.1999
   
Zeitung/Medium:  Ostsee-Zeitung Grevesmühlen
   
Titel:  Musikalischer Start ins neue Schuljahr
   
Artikel:  Musikalischer Start ins neue Schuljahr Angebote der Musikschule erweitert Fast 30 000 Nordwestmecklenburger besuchten im vergangenen Jahr die Konzerte und Auftritte der Kreismusikschule „Carl Orff“, bei denen 5460 Schüler mitwirkten. Grevesmühlen (OZ) - Auch für die Kreismusikschule „Carl Orff“ hat ein neues Schuljahr begonnen. Die vom Landkreis getragene Einrichtung kann auf ein erfolgreiches Schuljahr 1998/99 aufbauen. So werden mit dem neuen etwa 950 Mädchen und Jungen sowie Erwachsene aus dem ganzen Landkreis die Schule besuchen. Die Warteliste ist dennoch lang: Ungefähr 150 bemühen sich um einen freien Platz. Wie Hartwig Kessler, Leiter der Kreismusikschule sagte, ist nach wie vor das Interesse an Klavierunterricht sehr groß. Es folgen klassische Gitarre, Keyboard, Akkordeon, Blech- und Holzblasinstrumente, Streicher. „Wir haben im letzten Jahr angefangen, gerade den Bereich der Streichinstrumente auszubauen“, so der Leiter. Musikpädagogischer Auftrag der Einrichtung, die Mitglied des Verbandes deutscher Musikschulen e. V. (VdM) ist, ist es, möglichst flächendeckend im Landkreis tätig zu sein. So gibt es mittlerweile 28 Außenstellen, Herrnburg und Upahl wurden erst im letzten Schuljahr eingerichtet. In Dahlberg und Dreveskirchen wird nun auch die musikalische Früherziehung angeboten. Eine neue Außenstelle wird mit diesem Schuljahr zudem in Kalkhorst eingerichtet, hier wird Tanz unterrichtet. In Warin wird jetzt Früherziehung und Akkordeon angeboten. Voraussetzung für eine Erweiterung des Angebots der Musikschule ist jedoch immer, dass zum einen genügend interessierte Schüler in einem bestimmten Bereich vorhanden sind und dass zum anderen die Gemeinde kostenlos Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. „Wir können nicht für zwei Schüler einen Lehrer schicken“, sagt Hartwig Kessler. Denn letztendlich muss sich alles rechnen. Der Jahreshaushalt der Musikschule wird sich voraussichtlich auf 1,1 Millionen Mark belaufen. Etwa 300 000 Mark kommen vom Land, über 400 000 Mark bringt die Schule durch die Unterrichtsgebühren auf, den Rest gibt der Landkreis. Es werden laut Kessler auch künftig nicht mehr als 1000 Schüler sein, weil die finanziellen Möglichkeiten gar nicht mehr zulassen. 51 Lehrer, die alle eine erstklassige Ausbildung bzw. eine langjährige Lehrbefähigung vorweisen können, kümmern sich um die Schützlinge im Alter zwischen drei und 70 Jahren. Der Leiter, seine Stellvertreterin und neun Fachlehrer sind hauptamtlich tätig, 40 Mitarbeiter freiberuflich. Von CHRISTEL ROS Probeabo D